Engelskirchen, den 30.04.2026
Geschäftsbericht 2025

1. Vorsitzender
Theo Boxberg
51766 Engelskirchen
T.: 02263 60711
E.:
Hurra, es ist geschehen: Der neue Bus, seit Monaten, wenn nicht Jahren, angekündigt, ist da! Zwar
nicht, wie erwartet schon im Sommer, aber dann tatsächlich im Dezember haben Georg Miebach und
Egon Quabach den Bus aus Ulm abholen können.
Am 16.12. 2025 erfolgte die Einweisung unserer
Fahrer wonach endlich der Bus - nach Auftragen der Werbefolien - in den Fahrbetrieb eingegliedert
werden konnte.
Als Schmankerl obendrauf wurde der Bus fast zu 100% finanziert. Unsere Befürchtungen, hohe
Eigenanteile leisten zu müssen, bewahrheiteten sich damit nicht. Lediglich etwas mehr als 100,- €
hatten wir der OVAG zu überweisen So ist die unendlich lange Wartezeit etwas versüßt worden und
es bleibt zu hoffen, dass die Beziehungen Zur OVAG künftig auf einer verlässlicheren Basis
funktionieren.
Im Alltag standen im Geschäftsjahr die üblichen Probleme und Aufgaben an: Schülertransporte, die
Disponenten-Software, die normalen Anforderungen eines/unseres Fahr-Unternehmen etc.
So wurden die Transporte der Grundschul- Schüler zum 1.7.25 eingestellt, da die Gemeinde hier keine
Beförderungspflicht hat und unser eigentliches Klientel, ältere und in der Mobilität eingeschränkte
Menschen, immer weniger Platz für ihre Fahrtwünsche bekommen konnten. Mit der Gemeinde wurde
zudem vereinbart, dass die Schüler der OGS und der Sekundarschule weiterhin erfolgen. Zusätzlich
wurden und werden Schüler des ATG ab dem Schuljahr 2025/2026 nach Bellingroth und Kaltenbach
gefahren, da zu diesen Orten der Schülerbus nach Ende der Schulzeit nicht mehr fährt.
Anmerkung: Diese Sachlage hat sich jetzt (April 2026) geändert. Ab dem neuen Schuljahr
2026/2027 übernehmen originäre Schülerbusse die Beförderung der Schüler vom ATG und der
Sekundarschule, sodass ab dann nur noch die Schüler der OGS unseren Bus benutzen und so weitere
Kapazitäten für andere Fahrgäste frei werden.
Nach monatelangen Gesprächen, Änderungen und Abstimmungen wurde die Anschaffung der
Software für die Disponenten verworfen. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass die angebotene
Software für unsere Bedingungen nicht geeignet ist und den Disponenten statt einer
Arbeitserleichterung zusätzlichen Arbeitsaufwand gebracht hätte.
Die Akquirierung neuer Disponenten und Fahrer erweist sich nach wie vor als schwierig. Besonders
in den Ferienzeiten ist die Lage angespannt. Deshalb sei an dieser Stelle noch einmal die Bitte
ausgesprochen, euch im Freundes - und Bekanntenkreis umzuhören, ob nicht der/die ein oder andere
Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat.
Im Geschäftsjahr hatten wir auch 2 Nachfolger für Vorstands-Positionen zu finden. Egon Quabach
(Interimsweise Fahrzeugwart) und Hans Henkel („ewiger“ Organisator der Jahresausflüge) stellten
ihre Ämter zur Verfügung. Erfreulicherweise sind inzwischen beide Positionen neu besetzt:
„Schorch“ Meinerzhagen übernimmt das Amt als Fahrzeugwart und wird dabei von Georg Miebach
Unterstützt. Für die Organisation unserer Jahresausflüge haben konnten Hans Rüßmann und Georg
Miebach gewonnen werden, die den Jahresausflug 2026 - dieses Mal nach Köln- bereits festgezurrt
haben. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt!
Im Dezember boten wir 2 Erste-Hilfe- Kurse in den Räumen der „Alternativen Pflege“ im Baumhof
/Ründeroth an. 18 Mitglieder frischten hier ihre Kenntnisse auf und sind nun bestens gerüstet, um in
einem hoffentlich nie auftretenden Notfall Erste Hilfe leisten zu können.
Herausgestellt hat sich, dass alle Fahrer ab dem 65. Lebensjahr jährlich - und nicht wie bisher
angenommen alle 5 Jahre – die G25 -Untersuchung im Rescue-Center/Marienheide absolvieren
müssen. Diese Praxis wird daher ab dem Jahr 2026 verpflichtend eingeführt.
Zu unserer großen Freude konnten wir am 20. März den 100.000 -ten Fahrgast ehren. Eine
Bewohnerin aus dem Altenheim Im Krümmel war die Glückliche, die im Beisein der Presse völlig
überrascht wurde und sich für Blumen und Freifahrt-Schein bedankte.
Und natürlich hat der Verein auch die Geselligkeit gepflegt. Die ist umso wichtiger, da wir
dienstlich allein im Bus oder am Telefon sitzen. So ist der Jahresausflug nach Einbeck, als
„Abschiedsgeschenk“ von Hans Henkel organisiert, an erster Stelle zu nennen. Aber auch die
Teilnahme an der Parkzeit und zum Jahresabschluss die Weihnachtsfeier bringen uns zusammen und
lassen den Alltag außen vor.
Im Einzelnen hier einige mehr als beachtlichen Zahlen für das vergangene Jahr:
- 8.356 Fahrgäste
- 850 Fahrereinsätze
- 51.934 km Fahrtstrecke
- 8.977,-E Einnahmen aus Ticket-Verkäufen
Der Verein verfügt nach wie vor über eine gesunde finanzielle Basis. Dazu beigetragen haben die
umfängliche Förderung des neuen Busses, geringere Ausgaben für Wartungen und Reparaturen, die
verlässliche Unterstützung der heimischen Wirtschaft mit Werbung sowie eine effiziente
Kassenführung. Dadurch konnten die Rücklagen in voller Höhe bestehen bleiben. Beachten müssen
wir die Probleme beim „Nachwuchs“ und die gestiegenen Kosten für den Fahrbetrieb.
Fazit:
27 Fahrer und 9 Disponenten regeln unsere Fahrteinsätze, setzen sich dem Stress im Verkehr
und/oder am Telefon aus, werden zuweilen dafür „belohnt“ mit gestressten Gästen am Telefon, aber
mehr mit Gesprächen und Gesten von dankbaren Fahrgästen. Ich finde, das ist ein leuchtendes
Beispiel für ehrenamtliches Engagement, wie es unsere Gesellschaft dringend braucht in
herausfordernden Zeiten.
Dafür sage ich herzlichen Dank.
Theo Boxberg
1. Vorsitzender


